Aktuelles aus Hamburg

Hier und auf der bundesweiten Jugend forscht Homepage finden Sie die Materialien und Dokumentvorlagen für Projektbetreuer zu den Themen: Themenfindung, Forschungsdokumentation, Forschertagebuch, Rechercheprotokoll, Kurzfassung, schriftliche Arbeit

Die diesjährige Auftaktveranstaltung wird am Dienstag, 10.09.,
von 15:00-18:00 Uhr im neuen MINTarium stattfinden.
(MINTarium Mümmelmannsberg 75, 22115 Hamburg)

Anmeldungen sind ab sofort über TIS (1913A1601) möglich.
(https://tis.li-hamburg.de/home)
Wer keine offizielle Fortbildungsbescheinigung benötigt, kann sich
auch gern direkt unter: koerper(at)hamburg-jufo.de anmelden.


Das Jufo Team Hamburg freut sich auf Sie und euch!  

 

Zweiter Preis in Physik im Bundesfinale Jugend forscht für Hamburg

Bundesweit den zweiten Preis im Fachgebiet Physik erhielten Charlotte Henkel (17) und Ruben Rohsius (18) vom Wilhelm-Gymnasium. Sie untersuchten verschiedene Arten des Minerals Zeolith. Dieses kann Wasser an seiner Oberfläche binden und so Energie freisetzen. Die beiden nutzten dieses Phänomen für eine clevere Erfindung – einen Trinkbecher, der seinen Inhalt von selbst erwärmt und nach einer Regeneration wieder einsetzbar ist. Sie präsentierten ihr Projekt, gemeinsam mit allen Landessiegern Jugend forscht Hamburg, auf dem 54. Bundesfinale Jugend forscht vom 16. bis 19. Mai 2019 in Chemnitz.

Aruna Sherma (17) von der Stadtteilschule Walddörfer und dem Schülerforschungszentrum Hamburg nahm sich zum Ziel, ein Kontrastmittel für die Magnetresonanztomografie zu entwickeln, das ohne den gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoff Gadolinium auskommt. Für ihre Arbeit, ebenfalls im Fachgebiet Physik, erhielt Aruna einen mit €1500 dotierten Sonderpreis der Wilhelm und Else Heraeus Stiftung.

Weitere aus Hamburg teilnehmende Schülerinnen und Schüler waren Carl Raabe (15) und Jonathan Meier (16) vom Gymnasium Ohmoor. Sie programmierten zwei Versionen einer Quiz-App für mobile Endgeräte, die auf unterschiedlichen Betriebssystemen laufen. Mit ihrer Software können die Nutzer spielerisch den sicheren und richtigen Umgang mit digitalen Medien erlernen.

Technik-Landessieger Marten Gralla (17) vom Schülerforschungszentrum Hamburg, Schüler des Helene Lange Gymnasiums, konstruierte eine kostengünstige multifunktionale CNC-Maschine. Mit dieser ist es künftig auch Heimwerkern oder Betrieben in Entwicklungsländern möglich, mit verschiedenen technischen Verfahren Prototypen aus Metall präzise zu fertigen.

Kerrin Bielser (19) fragte sich, inwiefern die bronzezeitlichen Kämpfer der „Schlacht an der Tollense“ vor etwa 3 000 Jahren verwandtschaftlich miteinander verbunden waren. Mit einem selbst geschriebenen Computerprogramm analysierte sie die vorliegenden DNA-Daten. Ihre Ergebnisse lassen auf einen nur geringen Verwandtschaftsgrad schließen

Im Fachgebiet Mathematik/Informatik konnte Felix Petersen (19) die Jury mit einem neuartigen Ansatz zur Erstellung neuronaler Netze überzeugen. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Integration von Algorithmen in die Netzwerkstruktur. Einsatzmöglichkeiten liegen beispielsweise in der Rekonstruktion von 3-D-Modellen. Er wurde auf dem Bundesfinale mit zwei Sonderpreisen ausgezeichnet: einem Forschungsaufenthalt an der Univerity of Rhode Island in den USA und dem Konrad-Zuse-Jugendpreis für Informatik der Eduard-Rhein-Stiftung im Wert von €1500. 

 

Im Zuge des veränderten Anmeldeverfahrens gibt es Formulare, die eine Anmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Projektbetreuer absichern. Getrennt für minderjährige und volljährige Jugendliche.
Die Anmeldung der Projekte ist bis zum 30. November 2018 möglich, ab Anfang November gibt es unter der selben Anmeldeadresse  ein neues Anmeldesystem. Hierbei ist das Einverständnis (und eine E-Mail Adresse der Eltern) notwendig.

In unserem Projektverwaltungssystem können Projektangaben und eigene Personendaten von Teilnehmern und Projektbetreuern eingesehen und verändert werden.

Fördergelder für Projekte können für alle Projekte über den Förderfonds für Forschernachwuchs beantragt werden.