Jugend forscht: Finalisten präsentieren innovative Ideen
Hamburg/Paderborn, 5. April 2016
51. Bundeswettbewerb vom 26. bis 29. Mai 2016 im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn
Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler fiebern dem 51. Bundeswettbewerb von Jugend forscht Ende Mai 2016 in Paderborn entgegen. Noch bis Mitte April werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Bundesfinales auf den Landeswettbewerben ermittelt. Unter dem Motto "Neues kommt von Neugier!" hatten sich bundesweit mehr als 12 000 Jungforscherinnen und Jungforscher an der aktuellen Runde von Jugend forscht beteiligt. "Die Finalisten beweisen, dass wir in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik über eine große Zahl vielversprechender junger Talente verfügen. Jugend forscht leistet einen wichtigen Beitrag, die Nachwuchskräfte zu finden, die wir in Wirtschaft und Wissenschaft benötigen. Neun von zehn erfolgreichen Nachwuchsforschern studieren später ein MINT-Fach", sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. Der 51. Bundeswettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet vom Heinz Nixdorf MuseumsForum als Bundespatenunternehmen und der Stiftung Jugend forscht e. V.
Eine Reihe von Jungforschern hat sich bereits für das Finale qualifiziert: So präsentieren drei Teilnehmer in Paderborn ihre mathematische Analyse des Verteilungsprozesses von Sammelbildern auf die Päckchen. Ihre Erkenntnisse dürften im Jahr der Fußball-EM viele Jugendliche interessieren. Feinstaub steht zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit. Beim Bundeswettbewerb wird ein Überwachungs-, Warn- und Vorhersagesystem vorgestellt, das die jeweilige Feinstaubbelastung in Echtzeit mittels eines flächendeckenden Netzes selbst gebauter Sensoren ermittelt. Die aktuellen Werte sind über eine Smartphone-App abzurufen. An den Start geht ferner ein Jungforscher, der einen bionischen Elefantenrüssel entwickelte. Die Konstruktion wird pneumatisch bewegt und ist mit einem Mini-Computer ausgestattet. Sie könnte künftig Menschen mit Behinderungen helfen oder auch in der Produktion eingesetzt werden.
"Ein zentraler Anspruch unseres Hauses ist es, MINT-Talente gezielt und nachhaltig zu fördern. Wir wollen frühzeitig das Interesse junger Menschen an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken", sagt Dr. Kurt Beiersdörfer, Geschäftsführer des Heinz Nixdorf MuseumsForums und Bundespatenbeauftragter. "Wir freuen uns sehr, Gastgeber des Bundeswettbewerbs 2016 von Jugend forscht zu sein."
Bis zum Abschluss der Landeswettbewerbe werden weitere kreative und spannende Projekte aus den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik hinzukommen. In den Bundesländern Thüringen (06.04.), Bayern (07.04.), Rheinland-Pfalz (07.04.), Sachsen-Anhalt (07.04.), Brandenburg (08.04.), Hamburg (08.04.), Sachsen (09.04.) und Hessen (13.04.) besteht noch die Möglichkeit, dem wissenschaftlichen Nachwuchs beim Landesfinale über die Schulter zu schauen. Informationen zu allen Landessiegern dieser Runde gibt es unter www.jugend-forscht.de.
Das Jugend forscht Finale findet vom 26. bis 29. Mai 2016 im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn statt. Pressevertreter können sich während des viertägigen Bundeswettbewerbs umfassend über die Leistungen des deutschen Forschernachwuchses informieren. Die Sieger werden am Sonntag, dem 29. Mai 2016, um 10:30 Uhr bei der Siegerehrung im Paderborner Schützenhof geehrt.
Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse(at)jugend-forscht.de
Internet: www.jugend-forscht.de
Heinz Nixdorf MuseumsForum
Andreas Stolte
Fürstenallee 7
33102 Paderborn
Tel.: 05251 306914
Fax: 05251 30669914
E-Mail: astolte(at)hnf.de
Internet: www.hnf.de
- Weitere Infos zum Download:
Pressemitteilung_Ankuendigung_Finale_2016.pdf


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